29.01.2012

Homöopathie wird immer beliebter

In der Welt der Homöopathie ist zurzeit einiges in Bewegung. Immer mehr Menschen verlangen eine Einbeziehung dieser traditionsreichen Medizin, zumindest als Teil einer Behandlung. Mediziner und Institutionen stellen sich darauf ein. Es gibt einige Beispiele aus der jüngeren Vergangenheit, die darauf hinweisen.

Ärzte verschreiben öfter homöopathische Mittel. Immer mehr private Krankenversicherungen bezahlen zumindest einen Großteil der Behandlung. Auch die gesetzlichen Krankenkassen werden aufmerksamer. Eine der Vorreiter ist die Techniker Krankenkasse. Sie weitete seit Anfang 2012 ihr Finanzierungsangebot für homöopathische Arzneimittel aus, wenn auch nur auf einen bestimmten Betrag pro Jahr begrenzt. Und in der Schweiz wurde die Homöopathie für weitere fünf Jahre in den Leistungskatalog der Krankenkassen aufgenommen.
Auch eine erste Klinik in der Rehabilitation, die Rehaklinik Bethel Welzheim, hat das Angebot aufgenommen, ergänzend homöopathisch zu behandeln, wie vor kurzem die Carstens-Stiftung berichtete. Die Klinik hat eigens dazu eine Fachabteilung für stationäre Homöopathie eingerichtet. Alles das sind Hinweise auf eine sich verändernde Welt in der Medizin.

Wir stehen erst am Anfang

Diese Entwicklung sei erst der Anfang eines langfristigen Trends, davon ist Josef Senn, medizinischer Fachautor und Mitglied der Redaktion des Gesundheitsportals mediportal-online, überzeugt. In einigen Jahren werde die Homöopathie zum Alltag vieler Kliniken gehören, die Menschen verlangen es, fügt er hinzu.

Gründe für diese Entwicklung gibt es gleich mehrfach. Neben dem größer werdenden Gesundheitsbewusstsein der Menschen auf der Suche nach alternativen Heilmethoden, kommt die Entwicklung der Krankheiten hinzu. Die zunehmenden chronischen Erkrankungen, wie Krebs, Herzerkrankungen, Allergien, Diabetes, Bluthochdruck und viele mehr, stellen die Medizin vor große Herausforderungen in einer immer älter werdenden Gesellschaft. Und mit einer akut orientierten allopathischen Medizin kommt man da auf Dauer nicht weiter. Immer mehr dagegen scheinen die jahrhundertealten Erfahrungen einer homöopathischen Medizin gerade auch hier weiterzuhelfen. Dementsprechend aktiv gestaltet sich die Erforschung dieser Medizin, wie man an so Einrichtungen wie die Carstens-Stiftung und der Zentralvereins der homöopathischen Ärzte sehen kann. Beides sind Institutionen, die sich darum bemühen, den Wirksamkeitsnachweis der Homöopathie zu fördern. Aber auch die Menschen über die Möglichkeiten dieser traditionsreichen Medizin aufzuklären.

Und für die Krankenversicherer scheint die Sache ebenfalls lukrativ zu sein. So sollen die Krankheitskosten bei homöopathisch behandelten Versicherten insgesamt deutlich geringer sein, als bei den sonstigen. Hierbei dürfte der Vorsorgecharakter einer naturheilkundlichen Behandlung eine Rolle spielen.

Noch enormer Aufklärungsbedarf

Die Entwicklungen zeigen aber auch, dass noch ein enormer Aufklärungsbedarf besteht. Dies gelte für Patienten, wie für Mediziner, als auch den Finanzierern gleichermaßen, so Josef Senn. Vielfach werde die Homöopathie „nur“ allopathisch, also Symptom-orientiert, angewendet, so seine Beobachtungen. Ein echter homöopathischer, also Ursachen-orientierter Ansatz setze eine regelmäßige detaillierte Analyse der Gesamtsituation des individuellen Menschen voraus. Genauso, wie die jeweilige Anpassung der Einzelmittel auf das dementsprechende Analyseergebnis. Hier müssten sowohl die Patienten ein besseres Verständnis entwickeln, wie auch Mediziner noch viel dazulernen müssen. Und auch die Krankenversicherer müssen sich noch kreativere Konzepte einfallen lassen. Mit den zum Teil sehr beschränkten Mitteln, pro Jahr und Patient, lassen sich langfristig orientierte regelmäßige Behandlungen, bei chronisch Kranken sowieso, aber auch in der Vorsorge, bis jetzt noch nicht darstellen.

Und auch das Miteinander unter den Medizinern hat Nachholbedarf. So sollten Ärzte und Heilpraktiker, die der Sache traditionell näher stehen, enger zusammen arbeiten. Das fördere letztlich den Erfolg beim Patienten. So kann sich Senn durchaus vorstellen, dass eines Tages auch gut ausgebildete Heilpraktiker in Kliniken arbeiten. Dies gelte vor allem hinsichtlich der weitgehend anerkannten Methoden, wie beispielsweise die klassische Homöopathie. Dazu seien aber klare Richtlinien erforderlich, um eine qualitativ hochwertige und wissenschaftlich fundierte Behandlung sicherzustellen.

Vieles spricht dafür, dass dieser Trend sich unaufhaltsam fortsetzen wird. Sehr im Interesse einer besseren Volksgesundheit.

Mehr Hintergrundinformationen zu diesem Thema bietet das Portal www.mediportal-online.eu und der Gesundheitsblog www.gesundheitsblog-mediportal-online.de.


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Das Portal geht zurück auf die Initiative eines Homöopathen. Er hat in vielen Gesprächen mit Patienten das Bedürfnis erfahren, mehr Informationen über die wahren Hintergründe von Gesundheit und Krankheit zu publizieren. So entstand diese Website im Dienste der kranken und gesunden Menschen.

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