Maßnahmen in Ausbildung und Beruf

27.05.2008Für Schülerinnen und Schüler ist die Berufswahl nach der Schule eine Entscheidung, die das weitere Leben mitbestimmt.
Berufliche Allergien und Hauterkrankungen sind jedoch immer wieder dafür verantwortlich, dass manche ihre Ausbildung oder später ihren Beruf aufgeben müssen.
Damit das nicht passiert, sollen junge Menschen bereits vor der Berufswahl über Risiken aufgeklärt werden und Informationen zur Hand haben, wie man sich vor Allergien und Hauterkrankungen schützen kann.
Besonders gefährdet sind Jugendliche, die bereits allergische Erkrankungen der Haut (Neurodermitis) oder der Atemwege (Heuschnupfen, Asthma) haben. Die Veranlagung dazu wird vererbt. Insbesondere, wer bereits Allergien hat, sollte sich bei der Berufswahl von einem Arzt beraten lassen.
Um herauszufinden, ob ein Mensch eventuell Asthma, Heuschnupfen oder Neurodermitis hat, wenn dies nicht schon in der Jugendzeit ein Thema war, kann man sich die folgenden Fragen beantworten:

1. Hatte ich in den letzten 12 Monaten beim Atmen pfeifende Atemgeräusche im Brustkorb, insbesondere während oder nach körperlicher Anstrengung oder nachts einen trockenen Reizhusten, obwohl keine Erkältung oder Bronchitis vorlag?

2. Hatte ich in den letzten 12 Monaten gleichzeitig mit Niesanfällen eine laufende, verstopfte oder juckende Nase oder tränende Augen, obwohl ich nicht erkältet war?

3. Hatte ich in den letzten 12 Monaten einen juckenden Hautausschlag in den Ellenbeugen oder Kniekehlen, an Hand- und Fußgelenken, im Gesicht, an den Ohren oder am Hals, der immer wieder über mindestens sechs Monate auftrat?

Wenn man eine dieser Fragen mit "ja" beantwortet hat, sollte man sich bitte von einem Arzt untersuchen und beraten lassen.




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