03.06.2008
Wie sieht Rosazea aus?
Rosazea hat viele GesichterHauptsächlich betroffen sind die Hautpartien um Nase,Wangen, Kinn und Stirn. Es kommt durch Erweiterung der Blutgefäße zu Rötungen, die zunächst nur ein paar Stunden, später auf Dauer bestehen.
Später entwickeln sich Entzündungen wie kleine rote Knötchen (Papeln) und Eiterpickel (Pusteln).
Seltener betroffen sind die seitlichen Halspartien und das Dekolletee. Im weiteren Verlauf werden die knotigen Veränderungen großflächiger bis hin zu einer Vermehrung des Bindegewebes. Im Spätstadium kann es vor allem bei Männern zu einer Vergrößerung der Nase, zu einem Rhinophym, kommen.
Ursprünglich wurde sie – unzutreffenderweise – als Acne rosacea bezeichnet, denn sie hat eine gewisse Ähnlichkeit mit der Akne. Im Gegensatz zur Akne treten in der Regel keine Mitesser auf.
Bei bis zu 60 Prozent der Rosazea-Patienten werden – unabhängig vom Schweregrad die Augen in Mitleidenschaft gezogen.
Die Folge sind Bindehautentzündung (Konjunktivitis) oder Lidrandentzündungen (Blepharitis), trockene Augen oder Hornhautentzündung (Keratitis).













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