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Schulmedizinische Behandlung

23.04.2008Die Schulmedizin favorisiert im allgemeinen Verfahren, deren Wirksamkeit zuvor in aufwendigen (zum Beispiel Doppelblindstudien) klinischen Verfahren geprüft wurden (evidence based medicine). Hier haben der Patient und der Behandler den Vorteil, dass man sich auf aufwendig ermittelte Testergebnisse berufen kann.
Da Neurodermitis in der Regel zuerst bei Säuglingen und Kleinkindern auftritt, sind Pädiater (Kinderärzte) und Dermatologen (Hautärzte) für die Krankheitsbegleitung besonders aus- und weitergebildet. Im Idealfall kommunizieren Haut- und Kinderarzt und andere Fachkräfte miteinander.
Die Eltern sollten in jedem Falle eine schulmedizinische Begleitung der Krankheit einplanen. Dabei ist immer zu beachten, dass ein Facharzt die Diagnose Neurodermitis gestellt hat und besonders bei deutlicher Verschlechterung des Hautbildes oder auftretenden Komplikationen zu Rate gezogen werden sollte. Hier etwas zu verschleppen oder in Eigenmedikation zu verfallen hat meist schwerwiegende Folgen für das Kind.
Das schulmedizinische dermatologische Krankheitsmanagement besteht zum einen in der Auswahl einer geeigneten Basistherapie. Hierzu zählt die Vermeidung hautirritierender Faktoren und eine konsequente Hautpflege mit Basisprodukten.
Besteht Verdacht auf das Vorliegen einer hautverschlechternden Allergie verfügt der behandelnde Allergologe über verschiedenste Testmethoden, um die Auslöser der Hautverschlechterung zu erkennen. Je nach Schweregrad der Erkrankung kann zusätzlich eine Therapie des Juckreizes, eine antibakterielle oder antientzündliche Therapie erforderlich sein. In sehr schweren Fällen ist eine systemische Therapie, das heißt in Form von Tabletten, erforderlich.
Die verschiedenen Optionen werden im Folgenden vorgestellt.




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