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Neurodermitis macht Stress

04.09.2012Der moderne Mensch reagiert in der heutigen Zeit auf Stress nicht anders, als seine steinzeitlichen Vorfahren auf den Säbelzahntiger. Gerät er in vermeintliche Gefahr,  entscheidet  er sich blitzschnell seine Kräfte für einen Kampf oder eine schnelle Flucht zu mobilisieren. Das Motto heißt: „Fight-or-Flight“ !
Unsere Blutgefäße verengen sich, der Blutdruck hebt sich an und das Herz steigert seine Aktivität. Außerdem atmen wir schneller, unsere Pupillen weiten sich und unsere Muskulatur spannt sich zusätzlich an. Der Körper zapft alle seine Energiereserven an, mit der Folge, dass unsere Blutzuckerkonzentration steigt.


Dauerstress raubt uns unsere Energie!
Die Folgen sind:


•chronische Erschöpfung
•Antriebslosigkeit
•Konzentrationsstörungen
•Schlafstörungen
•innere Unruhe/ Angst
•Stimmungsschwankungen/ Reizbarkeit
•gestörtes Alltagsmanagement

80% meiner Patienten geben an: „Ich habe keine Kraft mehr!“

Wenn wir ruhen, schaltet unser Körper von „Anspannung“ auf „Entspannung“ um.  
•Energie wird aufgetankt!
•Körper und Geist können Ihre Aufgaben zu unserer Zufriedenheit erfüllen.
• Wir sind anpassungsfähig und können unsere alltäglichen Anforderungen meistern.
• Unsere Selbstheilungs- und Reparaturprozesse sind aktiv.
• Wir fühlen innere Ruhe und sind ausgeglichen.
• Tanken wir viel auf, steigern wir unser Potential.

Wenn Anspannung und Entspannung im richtigen Verhältnis zueinander stehen, fühlen wir uns im Gleichgewicht.

Wichtig ist, dass wir im Alltag immer wieder für Momente der Ruhe und Entspannung sorgen.  Dabei helfen können uns die sogenannten Mudras.
Das Wort „Mudra“ kommt aus dem Sanskrit und kann z.B. mit „das was Freude bringt“ übersetzt werden.
Eine Mudra ist eine symbolische Handhaltung, bei der Handreflexzonen und die Energieleitbahnen (Meridiane) des Körpers aktiviert werden.


Mudras führen zu einer spontanen Änderung der Hirnströme im Elektroenzephalogramm. Mit Hilfe bestimmter Atemtechniken oder auch Affirmationen können wir ihre
Wirkung zusätzlich verstärken.

Meine Affirmation: „Lieben, loslassen, verzeihen – ruhen, regenerieren, heilen.“

Bei chronischen Beschwerden halten Sie die Mudra drei bis vier Mal täglich für circa fünfzehn Minuten. Wenn Sie sehr geübt sind, tritt die gewünschte Wirkung auch früher ein. Ein gleichmäßiges Pulsieren in Ihren Fingern ist ein Hinweis darauf, dass Sie den Energiefluss in Ihren Händen aktiviert haben.


Buchtipp:
Mudras: FingerYoga für Gesundheit, Vitalität und innere Ruhe von Gertrud Hirschi,
Goldmann-Verlag
ISBN-10: 3442216613


Autorin: Sonja Kohn, Heilpraktikerin
Beitrag aus „Natur-heilt“ – Ihr Fachmagazin für Prävention, Gesundheit und Energetik“,
gesendet am 28.11.2011 auf Radio Leinehertz 106einhalb


Bildunterschrift: Mudra für: Erdung, Selbstvertrauen, Lebenskraft




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