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Farblichttherapie

11.06.2011Alternativmedizinische Therapieverfahren zur Behandlung der Neurodermitis sind heutzutage kaum noch aus der modernen Praxis wegzudenken. Längst haben sich Methoden wie Homöopathie und Akupunktur etabliert, und auch Stichworte wie „Darmsanierung“ und „Schwermetallausleitung“ sind den Betroffenen nicht unbekannt.

Wer sich bereits mit der Homöopathie beschäftigt hat, weiß, dass sie eine „Informationstherapie“ ist. Hierbei werden die „Eigenschaften“ etwa bestimmter Pflanzen über das Zellwasser auf Alkohol oder Zuckerkügelchen (Globuli) übertragen, nachdem sie durch ein bestimmtes Verarbeitungsverfahren „potenziert“ wurden. In sogenannten „Hochpotenzen“ ist der Ausgangsstoff selbst chemisch nicht mehr aufzufinden. Was jedoch geblieben ist, ist seine „Information“, und diese wird über die Einnahme der homöopathischen Mittel in den Körper eingeschleust.


Die Akupunktur ist ein Teilgebiet der Traditionellen Chinesischen Medizin und basiert auf der chinesischen “Energielehre“. Krankheiten, wie auch die Neurodermitis, drücken sich durch Energieflussstörungen in den Meridianen (= Energieleitbahnen des Körpers) aus. Die Stimulierung von Akupunkturpunkten durch Nadeln, Softlaser oder auch Akupressur bringt blockierte Energien wieder zum fließen und regt die körpereigenen Selbstheilungskräfte an. Akupunktur zählt zu den sogenannten energetischen Therapien.

Farblichttherapie

Die Therapie mit Licht und Farbe nimmt ihren Platz zugleich in der Informations- und in der Energiemedizin ein. Diese Eigenschaft beruht darauf, dass Licht zugleich der Träger von Energie in Form von „Photonen“ ist, als auch von „Information“, weil es sich in bestimmten Wellen (Frequenzen) im Raum ausbreitet.

1903 erhielt der Däne Niels Ryberg Finsen den Nobelpreis für Medizin und damit die Anerkennung für seine Erfolge in der Behandlung von Hauttuberkulose mit farbigem Licht. Seitdem setzt die Schulmedizin in der Behandlung von Neurodermitis auf UV-Licht. Die positiven Auswirkungen von UV-Licht auf die Haut sind gut belegt und deshalb auch fester Bestandteil der Neurodermitistherapie.
Die Farblichttherapie ist weniger gut erforscht. Ihr mangelt es jedoch nicht weniger an Erfolgen. Da die Anwendung von „Farbe“ in der Therapie aber auch immer eine emotionale Tönung besitzt (Vorlieben, Abneigungen, kulturelle Interpretation von Farben...), ist fraglich, ob jemals ein einheitliches Farbtherapiesystem existieren wird.


Farblicht ist nicht gleich Farblicht

Unsere Haut ist in der Lage, Licht aufzunehmen und zu speichern. In der Naturheil-praxis haben sich insbesondere solche Farblichtstrahler bewährt, die Wärme (wassergefiltertes Infrarotlicht) und Farbe kombinieren (= „Farbtiefenwärme“). Farbige Glühbirnen in der heimischen Schreibtischlampe haben sicherlich nicht den gleichen Effekt auf unsere Haut. Trotzdem kann diese Art der „Heimtherapie“ zumindest einen psychologischen Einfluss auf uns nehmen, wenn wir das Licht in einem sicheren Abstand mit unseren Augen betrachten.


Die Unterschiedlichen Wellenlängen des Lichtes


Die verschiedenen Wellenlängen des Lichts, also auch ihre „Farbinformationen“ dringen unterschiedlich tief in unsere Haut ein und lösen dort vor allem sogenannte „Resonanzeffekte“ aus. Im Bezug auf unsere Hautzellen bedeutet das, dass sie dazu angeregt werden in der entsprechenden Frequenz der Farbe „mitzuschwingen“. Da Licht sich im Körper von einer Zelle zur nächsten ausbreitet, bleibt die Wirkung einer Farblichtbestrahlung nicht lokal auf unsere Haut beschränkt. Sie nimmt auch Einfluss auf unser gesamtes Energiesystem, sowie auf unsere Psyche.


Wirkungen verschiedener Farben auf unsere Haut

Die folgenden Farbbeispiele beruhen auf der Erfahrungsheilkunde. Das heißt, sie besitzen keinen wissenschaftlichen Nachweis, haben sich jedoch in der Praxis bestens bewährt.


Blau : „kühlend“, entzündungshemmend, juckreizmildernd, schlaffördernd

Türkis: kräftigt die Haut, unterstützt die „Hautbarriere-Funktion“, als Grenze zwischen „innen“ und „außen“, „abgrenzend“/ „schützend“

Grün: harmonisierend, „antiseptisch“/ „desinfizierend“, regt die Hautzellen an sich zu regenerieren

Gelb: wirkt auf das „Nervensystem“ der Haut, hellt dadurch auch unsere Stimmung auf

Violett: regt den Lymphfluss an, dient somit der Entgiftung und „Entschlakkung“ der Haut

Magenta: heilt Verletzungen aller Art, auch seelische und solche, die länger zurückliegen


Perspektive von Farblicht in der Dermatolgie

Farblichtherapie alleine kann eine Neurodermitis sicherlich nicht „heilen“. Sie sollte im Rahmen eines ganzheitlichen Therapiekonzeptes angewendet werden, das auch Faktoren wie: psychologische Hygiene, Ernährungsgewohnheiten, toxische Belastun-gen etc. mit  einbezieht.

Informationen von Sonja Kohn zur „Farblichttherapie bei Neurodermitis“ , gibt es auch zum „Hören“:

http://www.youtube.com/user/NaturHeiltHannover?feature=mhum#p/u/3/xE_Pz-Jem4g

Außerdem finden Sie unter: http://www.naturheilpraxis-kohn.de/petition.htm
alles Wichtige zur immer noch aktuellen „Neurodermitis-Petition“.
Sammeln Sie für sich und Ihre Haut weiter fleißig Unterschriften! Einfach Unterschrif-tenliste ausdrucken und nach dem Ausfüllen direkt an den Deutschen Bundestag senden.

Autorin:

Sonja Kohn
Heilpraktikerin
Peiner Str. 29
31319 Sehnde

Info: Hautsache.de informiert gerne auch über nicht so bekannte Therapieverfahren. Wir weisen allerdings darauf hin, dass es sich meist nicht um evidenzbasierte Therapieverfahren nach Standard der Schulmedizin handelt.
Das schließt natürlich nicht aus, dass Studien außerhalb der schulmedizinischen Regularien stattgefunden haben. Der Therapierfolg für den einzelnen Betroffenen ist selbstverständlich gegeben. Eine Kassenleistung sind diese Verfahren meist nicht.
Mit der Darstellung alternativer Therapieverfahren möchte Hautsache.de dazu beitragen, dass Sie sich vor einer geplanten Behandlung so gut es geht über Chancen und Risiken (auch finanzieller Art) solcher Verfahren informieren können.


Mehr über alternativmedizinische Behandlungen finden Sie hier.




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