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Gesichtspflege im Winter

04.12.2020

istock SmittDie besten Tipps für eine strahlende Haut von der Feuchtigkeitscreme bis hin zu pflanzlichen Ölen.
Im Winter benötigt die Haut deutlich mehr Pflege und vor allem andere Produkte/Inhaltsstoffe als beispielsweise im Sommer. Neben der optimalen Feuchtigkeitsversorgung ist auch der Schutz vor winterlichen Sonnenstrahlen notwendig, denn die UV-Strahlung kann der Haut auch bei tanzenden Schneeflöckchen schaden. Mithilfe folgender Tipps gelingt die optimale Hautpflege für den Winter spielend leicht.

Die optimale Hautpflege bei -5°
In den Wintermonaten wird unsere Haut ganz besonders gefordert, denn nicht nur die kühlen und eisigen Temperaturwechsel machen ihr zu schaffen, sondern auch die warme Heizungsluft. Hinzu kommen Rollkragenpullover, dicke Schals und andere Kleidungsstücke, die durch ihre Materialstruktur die Hautoberfläche aufrauen und reizen können.
Damit die Haut auch im Winter strahlt, sollte jeder seine Pflegeroutine anpassen. Individuelle Anforderungen, die ein bestimmter Hauttyp wie etwa reife Haut mit sich bringt, werden nochmals verstärkt. Bei -5° Außentemperatur benötigt die Haut im Winter vor allem reichhaltige Pflege. Enthalten die Pflegeprodukte pflanzliche Öle, ist dies bei den kühlen Temperaturen optimal, da die Öle eine ähnliche Struktur wie die hauteigene Lipidschicht aufweisen. Ideal dafür sind Nachtkerzen-, Oliven- oder Arganöl. Wichtig ist vor allem die Pflegeroutine, denn morgens und abends sollte die Haut optimal gereinigt und mit Nährstoffen versorgt werden.

pixabay.com @ 99mimimi (CC0 Creative Commons)Hautpflege bei -8°: unbedingt an Feuchtigkeit denken
Wird es draußen kühler und sinken die Temperaturen auf bis zu -8 Grad, bewirkt das eine Veränderung der Talgproduktion. Die Talgdrüsen werden verengt und produzieren weniger, was der Haut Feuchtigkeit entzieht und sie dadurch schnell trockener wird. Wichtig ist es nun, die Haut optimal mit Feuchtigkeit und Fett gleichermaßen zu versorgen. Dafür bieten sich beispielsweise entzündungshemmende Feuchtigkeitsspender wie Aloe-Produkte an.
Auch Pflegeprodukte mit Nachtkerzenöl sind für diese kalten Temperaturen optimal. Wichtig ist, auch auf umfassende Reinigung zu achten, denn sehr trockene Haut ist deutlich keimdurchlässiger. Deshalb sind Pflegeprodukte mit Entzündungshemmung (beispielsweise Urea oder Macadamia-Öl) eine optimale Pflegekombination für die winterliche Hautroutine.

Hautpflege bei -10°: Besonderer Kälteschutz unterstützt Hautgesundheit
Sinken die winterlichen Außentemperaturen sogar auf -10°, ist noch mehr Pflegeaufwand gefragt. Die Haut sollte gegen die Kälte besonders abgeschirmt werden. Optimal dafür sind sehr fettreiche Pflegeprodukte, beispielsweise mit Bienenwachs. Wer ohnehin eine sehr empfindliche und äußerst trockene Haut hat, wählt in der Apotheke besondere Kältecremes, die über äußerst fettreiche Inhaltsstoffe verfügen.

Kein Alkohol für die Reinigung im Winter
Für die optimale Pflegeroutine im Winter ist das eigene Hautbild entscheidend. Wer beispielsweise besonders trockene Haut oder sogar Neurodermitis hat, muss auf schonende und nicht reizende Pflege und optimale Feuchtigkeitsspender und Fett zuvor achten. Generell gilt es, Pflegepräparate mit Alkohol zu meiden, da er die Haut zusätzlich austrocknet und reizbar macht.
Dennoch ist eine gründliche Reinigung vor allem am Abend besonders wichtig, wofür statt der alkoholischen Lösungen besser milde Reinigungsgele oder sanfte Peeling verwendet werden.

UV-Schutz auch im Winter nicht vergessen
Dass die Haut nur im Sommer einen Sonnenschutz benötigt, ist ein weitverbreiteter Irrglaube. Auch im Winter ist der Schutz vor der UV-Strahlung angebracht, denn die Sonne scheint auch durch die dunklen Wolken oder das Schneegestöber. Frische Luft ist für ein rosiges Hautbild ebenso wichtig wie die optimale Versorgung mit Fetten und Feuchtigkeit. Trotzdem sollte jeder einen UV-Schutz vor dem Gang an die frische Luft auftragen.
Bestenfalls befindet sich der UV-Schutz in der reichhaltigen Tagescreme, wie sie ohnehin bei der Morgenroutine zur Hautpflege aufgetragen wird. Wer möchte, kann sich den UV-Schutz auch zusätzlich auftragen, denn es gibt ihn auch in Seren. Bei dieser Handhabung sollte der Schutz nach der Reinigung in die Haut einmassiert werden, um dann kurz zu warten. Nach ca. 10 Minuten wird die Tagescreme aufgetragen und schon ist die Haut für die Winterausflüge an der frischen Luft optimal vorbereitet.

Die Lippen benötigen im Winter viel Feuchtigkeit und regelmäßiges Peeling.

Besondere Lippenpflege im Winter
Zur Gesichts- gehört zweifelsohne auch die Lippenpflege. Gerade diese sind im Winter besonders anspruchsvoll und benötigen deshalb eine intensive Pflege. Um sie vor dem vor dem Austrocknen zu schützen, sollte eine Feuchtigkeitspflege aufgetragen werden. Regelmäßiges Peelen hilft, die trockenen, abgestorbenen Hautschuppen zu entfernen, und macht die Lippen schön geschmeidig.

Jeder kann sein eigenes Peeling Handumdrehen selber machen. Dafür etwas Honig mit Zucker vermischen und mit kreisrunden Bewegungen auf den Lippen verteilen. Das schmeckt nicht nur lecker, sondern entfernt die Hautschuppen im Nu. Zusätzlich bietet Honig eine Feuchtigkeitspflege und lässt die Lippen schön prall und weich wirken. Damit die Lippen auch schön geschmeidig bleiben, hilft Lippenpflege mit pflanzlichen Ölen und Wachsen besonders gut. Für den Farbenkick im Winter gibt es sie in getönten Nuancen.

Hautpflege von innen: die richtige Ernährung im Winter

Damit die Haut im Winter erstrahlt und möglichst nicht austrocknet, sind nicht nur die optimalen Pflegeprodukte wichtig. Auch die richtige Ernährung und ausreichende Flüssigkeitszufuhr spielen eine wesentliche Rolle. Wer sich ungesund ernährt, sieht das häufig sofort an seinem Hautbild.
Viele fettige Speisen, kohlenhydratreiche Nahrung, zu viel Alkohol oder Nikotin machen einen fahlen Teint und vergrößerte Poren. Wird die Hautreinigung dann noch vernachlässigt, kommen häufig unschöne Blicke und Rötungen hinzu. Damit die Haut auch im Winter strahlt, sollte die Ernährung angepasst werden. Das bedeutet eine Zuckerreduktion. Stattdessen sollten lieber Obst und Gemüse auf dem Speiseplan stehen, denn sie enthalten wichtige Vitamine und gesunde Fette. Zimt ist übrigens nicht nur lecker auf dem Bratapfel und für die weihnachtliche Stimmung, sondern wirkt auch entzündungshemmend.

Ausreichend Flüssigkeit im Winter
Im Winter trocknet die Haut durch die eisigen Temperaturen und die warme Heizungsluft in Innenräumen viel schneller aus. Deshalb ist viel trinken wichtig, um das Hautbild elastisch und rosig zu halten.
Jeder sollte mindestens 1,5 l pro Tag trinken, um die Haut mit Feuchtigkeit zu versorgen. Ob die Haut schon unter den winterlichen Einflüssen und einem möglichen Flüssigkeitsmangel leidet, lässt sich ganz leicht feststellen: einfach mit dem Zeigefinger und dem Daumen die Hautfalte am Handgelenk hochziehen und loslassen. Zieht sie sich rasch zurück, liegt augenscheinlich kein Flüssigkeitsmangel vor. Dauert es allerdings etwas, bis sich die Hautfalte zurückbildet, ist dies ein Zeichen von Feuchtigkeitsmangel.





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